Der Entwicklungsverlauf von Menschen mit Autismus unterliegt starken Schwankungen. Häufig kommt es nach Phasen des Fortschrittes und der allgemeinen Beruhigung nach einiger Zeit zu Phasen des Rückschrittes und der Unruhe. Es ist daher sowohl für die TherapeutInnen als auch für Eltern, LehrerInnen, ErzieherInnen,… sinnvoll, den Erfolg des eigenen Handelns oder der Integration des Menschen mit Autismus in eine Gruppe im Rückblick auf größere Zeitabstände zu betrachten.
Nach Abschluss einer Fördermaßnahme sollte jedoch der Mensch mit Autismus wie auch sein Umfeld in der Lage sein, bestimmte kritische Situationen ohne fachliche Hilfe zu bewältigen. Auch sollten erworbene Fähigkeiten in den Bereichen Kontakt, Kommunikation, Spiel oder Handlung nicht wieder verloren gehen und sich unerwünschte Verhaltensweisen wie Selbstverletzung oder Aggression nicht längerfristig wieder vermehren.